Schlagwort-Archive: Vor- und Nachher

Finnisches schwarz-weiß

Über meine Vorliebe für schwarz-weiß in der Fotografie, wur­den bei HDS home bereits einige Beiträge ver­öf­fent­licht. Im ver­gan­ge­nen Jahr habe ich die­ses Etui geschenkt bekom­men, heute habe ich end­lich Fotos davon gemacht und gleich in schwarz-weiß gewandelt.

Die Schöpferin die­ses Häkelwerkes ist gerade dabei eine Handtasche in der glei­chen Farbkombination zu häkeln und lässt uns auf Ihrem Blog daran teil­ha­ben. Die Anleitung zu die­sen Häkelwerken ent­nimmt sie aus dem Buch der fin­ni­schen Autorin Molla Mills : Mach mal die Masche ! 

Vielleicht sollte ich auch mal wie­der häkeln, aber das denke ich vom stri­cken auch immer.

bhs

Die Vergänglichkeit eines Hauses

Nahe der Stelle am Lokstedter Steindamm an dem die­ses Foto im ver­gan­ge­nen Jahr auf­ge­nom­men wurde, steht heute ein fast fer­ti­ger Neubau mit Eigentumswohnungen. Diese Aufnahme wurde von mir an einem Morgen im Juni ganz spon­tan gemacht, ich wollte die Vergänglichkeit festhalten.

An vie­len Orten in Lokstedt wur­den in den ver­gan­ge­nen Jahren Einzelhäuser mit Gärten nach dem Abriss mit Mehrfamilienwohnhäusern bebaut.

Abbruchhaus Lokstedt, Blende:ƒ/2.2 Aufgenommen: 28. Juli 2016 (am Morgen) Blitz: Nein Brennweite:4.15mm ISO:32 Verschlusszeit:1/695s

Durch den blauen Himmel und die grü­nen Farbreste hin­ter­lässt das Originalfarbfoto einen fast freund­li­chen Eindruck. Durch den Entzug der Farbe bleibt eine Häuserruine zurück und keine Farbe beschö­nigt mehr die Vergänglich und der damit ver­bun­de­nen Wandel im Leben eines Stadtteils.

Abbruchhaus Lokstedt, Blende:ƒ/2.2 Aufgenommen: 28. Juli 2016 (am Morgen) Blitz: Nein Brennweite:4.15mm ISO:32 Verschlusszeit:1/695s

bhs

Aus dem Archiv : Hände

Blende:ƒ/3.2 Kamera: NIKON D70 Aufgenommen:27. Juli 2013 Belichtungsvorgabe:-1/3EV Brennweite:35mm ISO:320 Verschlusszeit: 1/40s. Gewandelt mit Silver Efex Pro in Film Noir 1

Schon seit län­ge­rer Zeit betrachte ich mit wach­sen­der Begeisterung Fotos in schwarz-weiß. Zum tes­ten der der­zeit kos­ten­lo­sen Nik Collection, habe ich bereits einige Fotos damit wan­deln las­sen. Als Ausschnitt einer Farbfotografie, geän­dert wie in die­sem Beispiel mit Silver Efex Pro in Film Noir 1, bekommt die Aufnahme anschlie­ßend eine völ­lig ver­än­derte Aussage. Das Ursprungsbild war an einem Sommertag spon­tan mit mei­ner Nikon D70 auf­ge­nom­men und im Archiv gespei­chert wor­den. Vor eini­gen Tagen bin ich in einem Zeitschriftenartikel über die Fujifilm X100F dann auf fol­gende Aussage gestoßen :

Neu ist der Schwarzweiß-Filmsimulationmodus Acros. Zudem las­sen sich alle Filmsimulationsmodi mit einem Körnungseffekt in zwei Stufen kom­bi­nie­ren, die das Filmkorn nach­stel­len sollen.

Diese Simulationsfunktion soll sehr gut funk­tio­nie­ren und direkt anspre­chen­dere Fotos in schwarz-weiß machen als wenn im Nachhinein eine RAW-Datei mit einem Bildbearbeitungsprogramm ver­än­dert wird. Dies kann ich nicht bewer­ten, da ich diese Kamera (noch) nicht besitze. 1

Die Lektüre der Fotozeitschrift führte dazu, dass ich in mei­nem Fotoarchiv nach einem Foto gesucht habe, wel­ches durch Konvertierung eine andere Wirkung auf den Betrachter erzie­len soll. Das Ergebnis Aus dem Archiv : Hände, kann sich mei­ner Meinung nach sehen lassen.

Vielleicht wird das Jahr 2017 bei mir das Jahr der Schwarz-weiß-Fotografie werden?!

bhs

  1. Diese Kompaktkamera könnte viel­leicht die kleine Schwester mei­ner Nikon D70 und D7000 wer­den?!