Der Faschingshasser


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Es gibt da eine Zeit im Jahr,
Die find’ ich gänz­lich wun­der­bar.
Es ist die Zeit, wenn alle Narren
Wieder ihre Kapp’ ver­schar­ren.
Denn wenn ich eins nicht lei­den kann,
Dann ist es Fasching – man­no­mann.

Jedes Jahr zur Faschingszeit,
Da machen sich die Jecken breit.
Breit – das ist das richt’ge Wort,
Wohin man schaut, an jedem Ort,
Da steht er schon und grinst mich an,
Der Narr, der Jeck, der Maskenmann.

Ich seh’ Erwachs’ne Cowboys spie­len,
Sich Bier rein­kip­pen, bis sie schie­len,
hys­te­risch und auf Knopfdruck lachen,
zu müden Witzen und so Sachen,
Und dann wild schun­keln, bis sie fal­len,
Und laut Helau und so was lal­len.

Und dann die ewig glei­chen Dinge,
Wie der Tusch und das Gesinge,
Wie die gespielte Fröhlichkeit,
Und die trun­kene Glückseligkeit,
Wenn man sonst sich nur beschwert -
Doch jetzt, da ist es umge­kehrt ?

Und all die Leute auf den Straßen,
Wollen Party ohne Maßen.
Ham mit Fasching nix am Hut,
Doch Feiern, das ist immer gut.
Grölen, sau­fen, pöbeln, mot­zen,
Und dann in fremde Autos kot­zen.

Wenn all das zutrifft und noch mehr,
Dann ist Fasching – bitte sehr.
Jetzt ist’s zu spät, ich sag’ es dir,
Doch eine Hoffnung bleibt auch mir :
Am Aschermittwoch ist’s dann rum,
Gott sei Dank.

Ein Gedanke zu „Der Faschingshasser“

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