Schlagwort-Archive: Plattdeutsche Wort des Monats

Nokieksel

Das Plattdeutsche Wort im Monat September !

Nokieksel ook Nakieksel

wo een wat nokie­ken kann. In men­nig Spraaken heet dat Lexikon. Lexicon ellers ook dic­tion­ary un dic­tio­n­a­rium. Wenn een Nokieksel good wat binn hett, denn ward dat ook ency­clo­pedy. Encyclopaedia ellers Enzyklopädie naamt. To’n Bispill de Encyclopedia Britannica un de Brockhaus. Un de ingel­sche Wikipedia is meist dat dickste Nokieksel in dat Internet.

Der Begriff hat in sei­nem Ursprung nach, kei­ner­lei Bezugnahme zu kieken/gucken oder auch nakieken/nachgucken. Es han­delte sich um das scherz­haft rück­wärts gele­sene Wort lexikoN auf Platt.

Der Begriff wurde mit der Zeit in den all­täg­li­chen Plattdeutschen Sprachgebrauch über­nom­men.

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Achtertrüchbremspedder

Das Plattdeutsche Wort im Juli : Achtertrüchbremspedder ! 

Dabei han­delt es sich um die platt­deut­sche Bezeichnung für die Rücktrittbremse am Fahrrad.

Ich glaub es ist ein Schindelhauer mit Achtertrüchbremspedder? Eher nicht.

Sollte diese ein­mal defekt sein, wäre es hilf­reich wenn man einen Dodenkopp dabei hat. Ich per­sön­lich fahre ein Rad mit einer alt­mo­di­schen Gestängebremse.

tschuess 1

  1. Seit der Reform der deut­schen Rechtschreibung von 1996 haben je nach Aussprache sowohl die Schreibweise tschüs als auch tschüss amt­li­che Geltung ; die Duden‐Redaktion dif­fe­ren­ziert in der 23. Auflage nach der Aussprache : tschüss bei kur­zer Aussprache des Vokals, tschüs bei lan­ger“
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MoinMoin

und ein schö­nes neues Jahr. Ich habe gerade die Nachweihnachtszeit für been­det erklärt und die Weihnachtsdekoration in den Keller gebracht. Anschließend wollte ich das Plattdeutsche Wort des Monats ver­öf­fent­li­chen, habe mich aber dann für einen Radiotipp ent­schie­den :

Das NDR Fernsehen hat im Oktober 2010 im Kehrwieder Theater in Hamburg ein Konzert von Ina Müller auf­ge­zeich­net. Sie singt Versionen und eigene Interpretationen auf Platt, unter ande­rem bekannte Popsongs von Fools Garden („Lemon Tree“) und R. Kelly („I believe i can fly“).
Dazwischen mode­riert und snackt Ina Müller natür­lich op Platt und beschreibt Alltäglichkeiten und abstruse Besonderheiten des Lebens auf dem plat­ten Land – eigen­wil­lig, norddeutsch‐derb und erfri­schend ehr­lich.

Am 15.01. einen Mittagsschlaf hal­ten und um 0.00 Uhr den Radiosender 90,3 ein­schal­ten und die Sendung anhö­ren. Und zur Einstimmung, gibt es hier ein Video, wün­sche viel Vergnügen !

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