Dodenkopp

… so lau­tete frü­her die Plattdeutsche Bezeichnung für den Knochen in der Fahrrad(sattel)tasche. Jeder Radfahrer hatte die­ses viel­fach gebrauchte Werkzeug aus leich­tem Metallguss immer dabei.

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Die Enden des Fahrradknochens bestan­den aus einem hoh­len Kopf mit jeweils fünf sechs­kan­ti­gen Öffnungen, die zu den unter­schied­lichs­ten Größen von Schraubmuttern pass­ten. Mit etwas Phantasie, sahen die ske­let­tier­ten Kugeln in etwa wie ein Totenkopf aus.
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Aktuell wer­den Innensechskantschrauben oder Torx ver­wen­det, die dazu gehö­ri­gen Werkzeuge sind der Innensechskantschlüssel, Torxbits oder auch ein Torxschraubschlüssel und befin­den sich häu­fig auch an einem Multifunktionswerkzeug.

An mei­nem und ande­ren moder­nen Fahrrädern, kom­men Dodenköppe nicht mehr zum Einsatz.

Die frü­her bei Farradtouren häu­fig gestellte Frage : wokeen hett’n Dodenkopp dorbi ? gehört also der Vergangenheit an.

bhs

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