Heute mal Moos-Graffiti

Manchmal geschieht es von ganz allein. Die Voraussetzung dafür sind feuch­tes Wetter, aber auch ein geeig­ne­ter Untergrund. So sind alte Fundamente in Gärten, Betonwände oder auch Stein- sowie Holzzäune gute Bedingungen.
Natürlich entstandenes Graffiti am Rotherbaum
Die zweite Möglichkeit ist eine lang­wei­lige Oberfläche selbst mit einem Moos-Graffiti zu ver­zie­ren.

Dafür wird benö­tigt
  • zwei bis drei Hände Moos 1Bitte kein Waldmoos neh­men, zum einen wächst es nicht gut an zum ande­ren gehört es nicht zer­stört. Geeignet ist Moos von Gehwegen, Wänden, Regenrinnen, außer­dem aus dem eige­nen Garten
  • 120 ml Buttermilch oder Jogurt
  • 700 ml lau­war­mes Wasser
  • 1/2 Teelöffel Zucker oder ein Schuss Bier

Alle Zutaten drei Minuten bei der nied­rigs­ten Stufe im Mixer ver­mi­schen. Anschließend mit einem brei­ten Pinsel auf den ange­feuch­te­ten Untergrund auf­tra­gen, danach und regel­mä­ßig wöchent­lich, leicht mit Wasser besprü­hen.

Natürlich entstandenes Graffiti in Rotherbaum

Auf mei­nem Balkon gibt es an schlecht erreich­ba­ren Stellen auch uner­wünsch­ten Moosbewuchs, ein Muster konnte ich darin noch nicht erken­nen. Bei dem der­zeit andau­ern­dem reg­ne­ri­schen Wetter wird sich diese Fläche wahr­schein­lich noch aus­wei­ten, im Frühjahr werde ich dann in die­sem Falle den Versuch star­ten, ihn mit einer Wurzelbürste wie­der zu ent­fer­nen.

bhs

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