Archiv der Kategorie: Hamburg

Bemerkenswertes aus mei­ner Region.

Komood

Das Plattdeutsche Wort im Oktober ist „kom­mod“, dass heißt : gemüt­lich. Und der Herbst kann doch eine gemüt­li­che Jahreszeit sein. Draußen reg­net und stürmt es und wir sit­zen in der war­men Wohnung und machen was uns gefällt. Und wenn noch jemand noch einen Unterhaltungstipp braucht, hier kommt er :

De Mafia is överall 

Dass Elfie schon in Pension geht, kann man eigent­lich gar nicht glau­ben. Sie ist noch so lebens­lus­tig und attrak­tiv ! Claudio, der noto­ri­sche Herzensbrecher mit noto­ri­schen Geldsorgen, sieht das auch so. Leider ist er nun wirk­lich ein biss­chen zu jung für Elfie. Aber wie ist es denn mit sei­nem Freund Lucky ? Schuldet der ihm nicht ohne­hin noch einen Gefallen ?

Das Plattdeutsche Hörspiel wird u.a. am Sonnabend, 10.10.2009, 19.05 – 20.00 Uhr, Radio Bremen Nordwestradio gesendet.

maywest-sig

Staatsknete auch für die Piratenpartei

Bisher finan­zierte sich die Arbeit der Piratenpartei aus Spenden und den Beiträgen ihrer Mitglieder.

Nach dem Parteienfinanzierungsgesetz wird es jetzt nach der Bundestagswahl auch Geld aus der Staatskasse geben. Für jeden Wähler (Zweitstimme) wer­den 0,85 € fäl­lig, was bei rund 850.000 Wählern, unge­fähr 720.000 Euro in die Parteikasse aus der staat­li­chen Finanzierung spü­len könnte. Die genaue Summe wird erst am Jahresende ermittelt.

Eine Garantie für diese 0,85 € je Wählerstimme gibt es jedoch nicht, denn die genaue Summe, die in jede Parteikasse fließt, wird erst am Jahresende ermit­telt. Und da die Gesamtsumme für alle Landtags- sowie die Europa- und die Bundestagswahl in die­sem Jahr laut Parteiengesetz maxi­mal 133 Millionen Euro beträgt, kann die Ausschüttung an jede Partei durch­aus noch gerin­ger aus­fal­len. Zusätzlich gibt es laut Parteiengesetz für jeden Euro an pri­va­ten Spenden bis zur Grenze von 3300 Euro je natür­li­cher Person für die Parteien vom Staat eine Zuwendung von 0,38 Euro. Doch auch diese Zuwendung redu­zierte sich auf 0,30 Euro.

Jedoch sind die Zuschüsse an die Einnahmen aus Spenden und Mitgliedsbeiträge gekop­pelt. Die staat­li­che Unterstützung darf die Summe aus die­sen Einnahmen nicht über­schrei­ten, denn das Parteienfinanzierungsgesetz berück­sich­tigt nicht nur die Stimmabgabe bei Wahlen, son­dern auch die Bereitschaft der Bevölkerung, die Parteitätigkeit aus pri­va­ten Mitteln (d. h. durch Beiträge und Spenden) zu unter­stüt­zen. Die Piratenpartei mit der­zeit 9600 Mitgliedern dürfte aller­dings Probleme haben, so viele Spenden und Beiträgen ein­zu­wer­ben, um die volle Summe von rund 720.000 Euro jähr­lich in Anspruch neh­men zu kön­nen. Sollte es der Piratenpartei gelin­gen, ent­spre­chend hohe Mitgliedsbeiträge und Spenden zu ver­bu­chen, könn­ten sie in der lau­fen­den Legislaturperiode rund 2,9 Millionen Euro (4 Jahre jeweils 720.000 €) Staatshilfe erhalten.

winnipuh