Zweimal Hameln

In den ver­gan­ge­nen Wochen wur­den in loser und unre­gel­mä­ßi­ger Reihenfolge, an die­ser Stelle Fotografien von mei­nen der­zeit noch blü­hen­den, aber auch der Vergangenheit ange­hö­ren­den Balkonpflanzen ver­öf­fent­licht.

Wenn es mir mög­lich war, habe ich einige Angaben wie Name, Farbe, Herkunftsland oder Pflanzjahr auf­ge­lis­tet. Der Zweck dahin­ter ist, eine Art von Balkontagebuch zu füh­ren. Was habe ich wann gekauft, ein­ge­setzt, wel­cher Standort wurde gewählt ebenso eine Angabe zum Pflanzgefäß wäre für spä­tere Zeiten nicht unwich­tig.

Heute gibt es einen kur­zen Zwischenstand, der Weihrauch wurde von mir ent­sorgt, er war völ­lig ver­trock­net. Dafür habe ich zwei Lampenputzergraspflanzen mit Namen Hameln ein­ge­pflanzt. Warum diese Sorte Pennisetum alo­pe­cu­roi­des Hameln heißt, konnte nicht ein­mal der Händler erläu­tern.

In den nächs­ten Wochen wird die Sommer- gegen win­ter­harte Bepflanzung getauscht, aber es bleibt bei mei­ner anfäng­li­chen EntscheidungAlles außer Geranien – oder auch – Wieder keine Geranien –

Lampenputzergras mit Namen Hameln
Das Gras mag einen war­men und son­ni­gen Standort. Die Pflanze ist win­ter­hart und kann mit in die Herbstbepflanzung über­nom­men wer­den, färbt sich im Herbst Gelbbraun und braucht nicht zurück­ge­schnit­ten wer­den. 1964 wurde die Pflanze erst­mals gezüch­tet von einem Züchter mit Namen Junge und sie gehört zu den Süßgräsern.

Mein Balkontagebuch hat sich prima ent­wi­ckelt und wird mir im kom­men­den Jahr eine Hilfe sein, bei der Auswahl der Frühjahrs- und Sommerblumen. Vesuvius-Saat liegt bereit, aber dazu spä­ter mehr.

bhs