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Ich gehöre zu den Guten!

Lesen

Gestern strahlte das ZDF auf neuem Sendeplatz, Freitagabend, die Büchersendung „Lesen“ aus. Und wie­der pas­sierte es, mir kam die Frage : Mag ich diese Sendung ? in den Sinn. Und auch heute kann ich die Frage nicht beant­wor­ten. Ich glaube das liegt daran, dass Frau Heidenreich auf eine sehr per­sön­li­che Art und Weise, die Bücher vor­stellt. Und manch­mal mag ich das und beim nächs­ten­mal nervt es mich. Und auch die Gäste, man mag sie nicht immer und dann viel­leicht auch nicht die Bücher, die sie vor­stel­len.

Nicht jede Büchersendung ist eine nach mei­nem Geschmack, aber wenn jemand mit soviel Leidenschaft liest, dann gucke ich doch wie­der. Und kommt mir die Frage in den …, naja dann ist es ebenso und ich denke an die Bücher die ich nach einer der Sendungen gekauft, gerne oder sogar mit Leidenschaft gele­sen und wei­ter emp­foh­len habe.
Also, ein­fach hier nach­le­sen und sich ein eige­nes Bild machen. Die nächste Sendung kommt am Freitag den 9.März 07.

Debütantin erhält Auszeichnung für Tannöd

Die Autorin Andrea Maria Schenkel erhält für ihr Debüt „Tannöd“ den Deutschen Krimipreis. Der 128 Seiten starke Roman ist in der Hamburger Edition Nautilus erschie­nen. Die Auszeichnung ist undo­tiert. Andrea Maria Schenkel sie­delt ihre Geschichte tief in der bay­ri­schen Provinz an. Dort wird eines Nachts eine Familie grau­sig hin­ge­rich­tet. Zwar mochte im Dorf nie­mand diese Leute, doch die Brutalität der Tat scho­ckiert. Erzählerisch aus meh­re­ren Perspektiven nähert sich die Autorin Täter und Motiv – und ent­wirft das Porträt einer bigot­ten Gemeinschaft, in der Idylle ledig­lich ein Wort ist. Auch auf den Rängen zwei und drei ste­hen mit „Die Süße des Lebens“ (Deuticke) des Österreichers Paulus Hochgatterer und „Im Sommer der Mörder“ (Scherz) von Oliver Bottini. Der Krimipreis wird seit 1985 jähr­lich ver­ge­ben.