Archiv der Kategorie: DSL+ISDN

Nicht nur Probleme beim Datentransfer

Umstieg von 7270 auf 7390

Nachdem meine FRITZ!Box 7270(V1) seit Januar 2008 hier im Dauerbetrieb zuver­läs­sige Dienste leis­tete, begann sie zu schwä­cheln. Durch Verbindungsabbrüche zur Vermittlungsstelle, ließ sie sich immer häu­fi­ger nur durch einen Neustart zur erneu­ten Verbindungsaufnahme bewe­gen, die dann lei­der auch nicht immer von län­ge­rer Dauer war.

Wegen mei­ner guten Erfahrungen, auch mit der leich­ten Konfigurierbarkeit über den Browser und weil bereits vor­han­dene Produkte (FRITZ!Fon, Repeater) die­ses Herstellers wei­ter­hin zum rei­bungs­lo­sen Einsatz kom­men soll­ten, ent­schied ich mich bereits im April d.J., wie­der für einen Router von AVM. Diesmal nicht für die aktu­elle 7270, son­dern wegen der erwei­ter­ten Möglichkeiten und der höhe­ren Leistungsfähigkeit, für die FRITZ!Box 7390.

Dank der vor­züg­lich funk­tio­nie­ren­den Ex-/Importfunktion, lie­ßen sich die Konfigurationen der 7270 spei­chern, um sie dann spä­ter, nach dem Anschluss der 7390, zu impor­tie­ren um sie dort wie­der­ver­wen­den zu kön­nen.

Angeschlossen und kon­fi­gu­riert sind hier an der 7390 :

- Switch

- TimeCapsule

- ISDN-Telefon

- Mac Pro

- Netz-TV

- Mac (G4)

- USB-Stick

Jetzt seit zwei Monaten, ver­sieht mein „neuer“ WLAN-Router stö­rungs­frei und „unauf­fäl­lig“ sei­nen 24-Stunden Dauerdienst.

DSL-Transfer und ‑Verarbeitung

Danke für den aus­führ­li­chen Beitrag zum Thema „Datendurchsatz bei DSL-Verbindungen“.

Das war für mich Anlass, die erwähnte Abfrage nach der Leitungsdämpfung hier ein­mal zu machen und

mich mit dem Thema „DSL-Übertragungsgeschwindigkeit und deren Bedingungen“ näher zu beschäf­ti­gen.

Die Recherchen mög­li­cher­weise auch als Entscheidungshilfe, für einen noch zu bean­tra­gen­den, schnel­le­ren

DSL-Anschluss, als den vor­han­de­nen T‑DSL 2000.

Hier das Resultat der Abfrage aus dem ein­ge­set­zen Netgear DG834B :

dsl-db.png

Nachfolgend eine, hof­fent­lich noch aktu­elle, Übersicht zur Einschätzung :

Dämpfungsgrenzen bei T‑DSL (inkl. T‑DSL-Resale):
384 kbit/s bis 55 dB
768 kbit/s bis 46 dB
1024 kbit/s bis 43 dB
1536 kbit/s bis 39,5 dB
2048 kbit/s bis 36,5 dB
2304 kbit/s bis 35 dB
3072 kbit/s bis 32 dB
6016 kbit/s bis 18 dB
16000 kbit/s bis 14 db

Noch mehr zum Thema Leitungsdämpfung, natür­lich bei Wikipedia 🙂

? • Welche Verluste dann noch im Rechner z.B. durch einen Konfigurationsfehler, eine (schlechte/falsche/defekte) Netzwerkkarte vor­lie­gen könn­ten, lässt sich durch einen Test beim speedguide.net/analyzer

ermit­teln. Gleich nach der Verbindungsaufnahme wer­den die aktu­el­len TCP/IP-Daten mit der Bandbreite ange­zeigt.

So wie hier als Auszug aus mei­nem aktu­el­len Resultat, mit der inte­grier­ten LAN-Netzwerkkarte (1) beim Mac Pro :

bild3.png

Von Bedeutung für die Übertragungs-/Verarbeitungsgeschindigkeit ist hier­bei der Wert : „(RWIN)=65535“!

Sollte der Wert deut­lich unter „65535“ lie­gen, sollte Abhilfe geschaf­fen wer­den.

Für den Mac gibt es diverse Software „TCP und oder Broadband Optimizer“.
Dazu ein­fach mal beim Versiontracker danach suchen las­sen. Mir ist da z.B. noch der „Broadband Optimizer“ für mei­nen älte­ren G4 in Erinnerung.

Von Apple gibt es aber auch deren eige­ner Apple Broadband Tuner.

Aber vor­sicht, auch hier gilt : „wer viel misst, misst mist“ 😉