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Fire TV ist eingetroffen und im Einsatz

Das am 3. September bestellte und für den Erscheinungstermin 25. September ange­kün­digte Amazon Fire TV, ist hier wie ver­ein­bart am gest­ri­gen Donnerstag ein­ge­trof­fen.

Der Verpackungskarton ist nur 200 mm x 130 mm x 50 mm groß und das Gerät mit 115 mm x 115 mm x 17,5 mm recht win­zig. Das schwarze Kästchen macht von der Verarbeitung her einen guten Eindruck und ver­fügt über Anschlüsse für HDMI, Ethernet, Audio-Glasfaser, USB und den Stromanschluß (exter­nes Netzteil). Auch die recht kleine aber hand­li­che Fernbedienung ist vom Erscheinungsbild her anspre­chend und scheint gut ver­ar­bei­tet zu sein. Anschluss/Inbetriebnahme ver­lie­fen denk­bar ein­fach und über das bereits vor­ein­ge­rich­tete „Prime-Konto“ die Einrichtung pro­blem­los. Ein selbst­tä­tig anlau­fen­des Informationsvideo gibt dazu auch noch Aufschluss über den jewei­li­gen Stand der auto­ma­tisch ver­lau­fende Einrichtung, bis zur Verbindungsaufnahme, zum Empfang und Funktionsweise der Box.

Nachdem ich das Fire TV jetzt einige Stunden im Einsatz habe, bin ich mit der Handhabung über die Menüsteuerung, Qualität der Bild- (720p und 1080p bis 60 fps) und Tonwiedergabe (Dolby Digital Plus, 5.1 Surround Sound, 2ch Stereo und HDMI-Übertragung bis 7.1) immer noch zufrie­den. Beim abspie­len von Filmen gibt es keine Aussetzer, Verzögerungen oder Unterbrechungen wie in der Vergangenheit bei der Wiedergabe über einen Browser, fin­den dank ASAP (Advanced Streaming and Prediction) nicht mehr statt.

Der Quad-Core-Prozessor (Qualcomm Krait 300, bis 1,7 GHz) mit 2 GB Arbeitsspeicher (LPDDR2 @ 533 MHz) und die Grafik-Einheit (Qualcomm Adreno 320) leis­ten anspre­chende Arbeit. Das Gerät ver­fügt über zwei Antennen (MIMO) fürs WLAN (802.11a/b/g/n) und lässt sich auch über Bluetooth 4.0 mit (HID, HFP 1.6, SPP) ansteu­ern.

Wir sind jetzt damit ange­fan­gen die US-Serie „Boston Legal“ in HD-Qualität (1080p) mit 5.1 Surround Sound und ohne Werbeunterbrechungen zu gucken und haben schon viel Spaß daran gehabt.

HDS

Mehr als nur eine Preiserhöhung bei Amazon Prime ?

Am Vortag der Einführung, mit E‑Mail vom 25. Februar d.J., wurde ich über die zum 26. 2. bevor­ste­hen­den „wich­ti­gen Verbesserungen und Neuerungen zu mei­ner Mitgliedschaft bei Amazon Prime“ infor­miert.

Mit der Aussage

Ab dem 26. Februar umfasst Ihre Amazon Prime-Mitgliedschaft auch Amazons neuen Video Streaming Service Prime Instant Video.

und

Mit Prime Instant Video haben Sie künf­tig unbe­grenz­ten Zugang zu über 12.000 digi­ta­len Filmen und Serienepisoden. Ab dem 26. Februar kön­nen Sie über­all und so oft Sie möch­ten Ihre Lieblingsfilme und ‑serien über Prime Instant Video sehen, und das auf vie­len belieb­ten Endgeräten, wie dem Kindle Fire, iPhone und iPad sowie Smart-TVs, Blu-ray Player und Spielekonsolen.
Das neue Prime bie­tet Ihnen unbe­grenz­ten Zugriff auf Serienhits wie The Big Bang Theory und Breaking Bad, sowie auf beliebte Filme wie Ich – ein­fach unver­bes­ser­lich und Men in Black 3. Und das Beste : hier sehen Sie Highlights, die es in Deutschland nur bei Prime Instant Video gibt, wie die US-Serienhits Revenge und Scandal (jeweils Staffel 2).
Als Prime-Mitglied kön­nen Sie ab dem 26. Februar den Video Streaming Service ohne zusätz­li­che Kosten in Anspruch neh­men. Die Gebühr für Amazon Prime bleibt bis zur nächs­ten Verlängerung Ihrer Mitgliedschaft am 25. Februar 2015 unver­än­dert. Danach beträgt die jähr­li­che Mitgliedschaftsgebühr nur 49 EUR. Im Vergleich zu zwei sepa­ra­ten Mitgliedschaften bei Prime und dem Streaming Service Lovefilm bedeu­tet dies eine jähr­li­che Ersparnis von 63 EUR. Darüber hin­aus genie­ßen Sie natür­lich wei­ter­hin alle Vorteile von Prime.

wurde die – für mich – zum 25. Februar 2015 statt­fin­dende Preiserhöhung ange­kün­digt.

Weil ich den Abschluss eines Streaming-Service für Filme/TV-Serien und auch die schein­bar güns­tige Zubuchung, bis­her nie beab­sich­tigte, war ich zunächst eher wenig begeis­tert und wer­tete diese Erweiterung als aus­schließ­li­che Preiserhöhung, der von mir bis­her genutz­ten Amazon Prime Leistungen, ohne zusätz­li­chen Mehrwert für mich.
Aber etwas neu­gie­rig auf die, für mich ohne­hin bis zum 25.2.2015 noch kos­ten­lo­sen, „erwei­ter­ten Leistungen“ war ich schon und pro­bierte gleich am nächs­ten Tag die Verfügbarkeit und das Angebot von Amazon Instant Video aus.

So zunächst über das iPad (iOS 7.0.6) mit der kos­ten­lo­sen App Amazon/Lovefilm (Version 2.2.2.5094.4), die mit durch­schnitt­lich „drei von 5 mög­li­chen Sternen“ nicht beson­ders posi­tiv bewer­tet wird. Die App macht jedoch das was ich von ihr erwarte, sie zeigt mir die zur Verfügung ste­hen­den Videos an, hat eine Anzeige nach Kategorien

  • Neu bei Prime Instant Video
  • Bestbewertete bei PIV
  • Meist gese­hene Serien
  • Meist gese­hene Filme
  • Neue Filme bei PIV
  • Für Kinder bei PIV
  • Programmtipps der Woche – Filme
  • Programmtipps der Woche – Serien
  • Neue Serien bei PIV
  • Empfohlen in PIV:Action und Abenteuer
  • Empfohlen in PIV : Drama
  • Empfohlen in PIV : Komödie & Unterhaltung

und bie­tet die Möglichkeit eine per­sön­li­che Watchlist anzu­le­gen, sowie eine Suchfunktion. Ausstattung und Komfort die­ser App erschei­nen mir aus­rei­chend.

Für das betrach­ten von Filmen über den Computer (hier Mac Pro 1.1 mit OX 10.7.5 und Mac Mini, Late 2012 mit 10.9.2) wird die vor­he­rige Installation von Silverlight erwar­tet.

Nach der Installation die­ses Plugin (Version 5.1.20913.0) lief es unter OS X Mavericks auf dem Mac Mini, sowohl unter Firefox (27.0.1) als auch unter Safari (7.0.2), über HDMI an einem Philips-TV in HD-Auflösung (720p bis 1080p) und Dolby Digital 5.1. Auf dem Mac Pro 1.1 und OS X Lion (ATI Radeon HD 5770 1024 MB) mit Safari, ein­wand­freie Wiedergabe am Cinema Display, bei Firefox klappte es noch nicht (Fehlercode 1002).

So lie­fert zum Beispiel die Amazon Eigenproduktion, die 1. Staffel von Alpha House (mit John Goodman), gelun­gene Serienunterhaltung in HD-Qualität aufs TV.

Bei Serien wer­den die Staffeln in vie­len Fällen übri­gens dop­pelt ange­zeigt, wobei das Kürzel „OT“ auf die Fassung im Originalton hin­weist. Das ließe sich in Zukunft wohl noch ele­gan­ter lösen.

Fazit : viel­leicht nur eine hübsch ver­packte Preiserhöhung bei Amazon Prime, aber bei einer posi­ti­ven Entwicklung des Angebotes im Amazon Instant Video, dann auch eine ange­mes­sene und akzep­ta­ble Erweiterung um die­ses Servicemerkmal.

HDS